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XXXtentacion – ?

Obwohl er im Januar gerade einmal 20 Jahre alt geworden ist, kann Jahseh Dwayne Onfroy zahlreiche Punkte einer „typischen“ Rap-Karriere bereits abhaken, denn Skandale und teils damit zusammenhängende Gefängnisaufenthalte finden sich genauso in seiner Vita wieder wie ein rasant gescheiterter Versuch, auf einem Major Fuß zu fassen. Nun darf auch das erst kurz vor Release angekündigte Album als erledigt betrachtet werden:

Nur vier Tage, nachdem der als XXXTentacion auftretende Künstler sein ? betiteltes Zweitwerk in Aussicht stellte, war es nämlich schon zu haben. Auch, wenn die Drei Minuten-Marke wie schon auf dem gelungenen Vorgänger „17“ kaum geknackt wird, erlauben die insgesamt 18 Anspielpunkte einen tiefen Einblick ins turbulente Seelenleben eines Künstlers, der den Nerv der Zeit voll zu treffen scheint.

Als einstimmender Stellvertreter sei zum Beispiel die Single „Sad“ empfohlen – selten klangen Abhandlungen über Depressionen und Freitod fröhlicher.

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