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Alles hätte so schön sein können

…denkt sich der Gorilla Verlag aus Bielefeld, der bereits im März unter genau diesem Titel seine zweite Anthologie veröffentlicht hat. Diese ging erneut aus einem Wettbewerb hervor, an dem sich knapp 300 Kreative beteiligt haben.

Acht Kurzgeschichten, die sich allesamt um dystopische Zukunftsvorstellungen drehen und insofern ein wenig an „Black Mirror“ erinnern, haben es letztlich ins Buch geschafft und warten jeweils mit einer zumeist gelungenen Illustration auf: „Squid“ zum Beispiel schaut einem PR-Team auf amüsante Weise während einer undankbaren Aufgabe über die Schulter, „Neonnächte“ erzählt von der Schlaflosigkeit im immergrellen Licht einer Metropole und „Entscheidungen“ befasst sich mit dem folgenschweren Entschluss eines Programmes, das Krankheiten feststellt.

Für faire neun Euro gibt’s unterm Strich kurzweilige Literatur, die auch nach dem Zuklappen noch zum Nachdenken anregt!

www.gorillaverlag.com