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In der Mmm Mmm Mmm Mmmensa

Unser letzter Monat als Team und das auch noch zu der Zeit, zu der eigentlich unsere studentische Sonderausgabe ansteht: Da versteht sich doch wohl von selbst, dass wir uns ins Auto quetschen, die Crash Test Dummies aufdrehen und der Mensa der Universität Bielefeld ein paar Abschiedsbesuche in geselliger Runde erweisen. Schließlich isst man dort nicht nur besser, sondern auch günstiger als in vielen Gastronomiebetrieben der Stadt – ob als Student oder alternder Normalverbraucher.

Die vom Studierendenwerk betreute Mensa ist seit beinahe vier Jahren im Gebäude X zuhause; vorher wurde im Hauptgebäude aufgetischt. Knapp 3600 Quadratmeter Platz bietet die neue Unterkunft, um „die gastronomische Versorgung für Universität und Fachhochschule“ zu gewährleisten – in etwas greifbareren Zahlen bedeutet das, dass etwa 1900 Sitzplätze zur Verfügung stehen und täglich rund 7500 Mahlzeiten ausgegeben werden können.

Zwischen Montag und Freitag ist die Auswahl dabei erfreulich breit gefächert: Zwei wechselnde Tagesmenüs (einmal mit Fleisch oder Fisch, einmal vegetarisch) bringen vollwertige Mittagessen auf den Tisch. In der Woche unserer Besuche standen für Karnivoren zum Beispiel Thai-Hähnchen-Curry, Seelachs-Kibbelinge oder Paprikaschoten mit Hackfleischfüllung auf dem Speiseplan, während sich Vegetarier auf  eine Wellnesspfanne nach Gyros Art oder Möhrenpuffermit Sauerrahm-Dip freuen konnten.

So ein Leckermäulchen

Zusätzlich darf man sich in beiden Fällen drei weitere Beilagen aussuchen, die neben Ergänzungen zur Hauptspeise (etwa Reis, Nudeln oder Kartoffeln) auch schmackhafte Nachtische wie Eis, Quark oder Joghurt umfassen.

Die gibt’s bei Bedarf auch einzeln, wenn man sich für eine der anderen Theken entscheidet: „Mensa vital“ richtet sich an ernährungsbewusste Mittagspausenmacher, die gern im Detail wissen wollen, welche Kalorien, Proteine oder Kohlenhydrate sie gerade zu sich nehmen. Gelegentlich wird auch diese Option fleischfrei angeboten, meist wird das wertvolle Eiweiß jedoch aus Fisch oder Hähnchen gewonnen. In einer perfekten Welt gäbe es die Nährwertangaben zudem für alle Gerichte!

An entsprechenden Stationen kommen darüber hinaus die Liebhaber von Eintöpfen, Suppen, Pasta oder Salaten auf ihre Kosten, während das Angebot der Aktionstheke für gewöhnlich wöchentlich wechselt – zuletzt haben wir hier unter anderem Lammkeulen und Köfte oder Lahmacun-Teller (auf Wunsch sogar in veganer Variante) entdeckt.

…und noch eins

Apropos Kosten: Wie eingangs angedeutet sind die schön herzhaft schmeckenden Gerichte nicht nur eine bessere Alternative zu Mikrowellenklassikern, sondern auch ziemlich erschwinglich.

Studenten der Universität oder Fachhochschule zahlen mit „der Servicecard des Studierendenwerks, der UniCard, der FHCard und der Chipkarte der Hochschule für Musik in Detmold (HfMCard)“, wodurch sie zum einen die Wartezeit an den Kassen verringern und zum anderen ermäßigte Preise genießen – so schlagen das Tagesmenü oder das vegetarische Pendant mit gerade einmal 2,60 Euro zu Buche.

Selbst die runden fünf Euro, die nostalgische Alumni oder andere Nicht-Studenten berappen, gehen angesichts des hochwertigen Angebots voll in Ordnung.

Ausführliche Essenpläne für die jeweilige Woche finden Interessenten unter www.studierendenwerk-bielefeld.de. Wir sind beinahe ein wenig neidisch auf all jene, die ihr Studium in Bielefeld in diesen Tagen beginnen und wünschen guten Hunger. Außerdem ganz wichtig: Milchshake nicht vergessen!