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Ein Ausflug in die Wolf Mountains
Foto: Kayhan Mac & Ben El Halaway

Ein Ausflug in die Wolf Mountains

Man soll Bücher bekanntlich nicht nach ihrem Cover beurteilen. Gleichermaßen ist es nicht immer eine narrensichere Methode, Bands allein anhand ihres Namens zuordnen zu wollen: Wolf Mountains klingt erst einmal nach etwas, das der Retro-Rock-Generator an einem gnädigen Tag ausgespuckt hat.

Wenn das aktuelle Album dann „Superheavvy“ heißt und über This Charming Man veröffentlicht wurde, suggeriert das geistige Auge halt bärtige Typen in Vintage-Klamotten, die vor Orange-Verstärkern die Mähne schütteln.

Doch sowohl optisch wie auch akustisch läge man mit dieser Einschätzung wie angedeutet daneben, denn das Trio aus Stuttgart bewegt sich irgendwo zwischen Pop mit psychedelisch anmutenden Elementen, noisy Spielereien und Riffs, die auch Garage Rock-Gruppen gut zu Gesicht stünden. Am besten einfach mal reinhören – etwa über Bandcamp oder direkt in Bielefeld, wo Wolf Mountains demnächst im Potemkin spielen. Gratis, aber nicht umsonst!

www.facebook.com/wolfmountainsmusic