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Shahak Shapira im Mekka des Humors
Foto: Boaz Arad

Shahak Shapira im Mekka des Humors

Es ist bekannt, wie viele Deutsche man zum Wechseln einer Glühbirne braucht, oder?

Einen natürlich, denn Deutsche sind effizient und humorlos. Wie schlimm es wirklich ums hierzulande herrschende Witzempfinden steht, kann Shahak Shapira beobachten, seit er 2002 von Israel in die Bundesrepublik gezogen ist. Nach Sachsen-Anhalt, wohlgemerkt – der heute 29-jährige durfte also direkt auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad einsteigen.

In jüngerer Vergangenheit ist Shapira als Teil des Schattenkabinets aufgefallen, das Die Partei im September installieren wollte; außerdem wurden fragwürdige Zustände in modernen Medien durch das kurzlebige Yolocaust-Projekt oder vor die Twitter-Zentrale in Hamburg gesprühte Hassbotschaften erfolgreich angeprangert.

Im Rahmen seiner Tour German Humor hingegen schickt er sich am Fr., 19.01., an, „60 bis 90 Minuten deines höchstwahrscheinlich sinnlosen Lebens mit mittelmäßigen Gags, flachen Pointen und Gesang an der Grenze zur audiovisuellen Vergewaltigung zu verschwenden.“ Klingt doch wie für’s  Münsteraner Bürgerhaus Kinderhaus gemacht!

www.shahak.de