Facebook

Lebendiger denn je: Live Undead

Als die Black Rose in unmittelbarer Nähe des Ravensberger Parks noch blühte, war die Kneipe eine gern frequentierte Anlaufstelle für Heavy Metal-Fans. Einer von ihnen war Carsten (Foto), der beim sonntäglichen Stammtisch in eine Diskussion über das Fehlen von Metalkonzerten im Bielefelder Nachtleben verwickelt und kurzerhand aufgefordert wurde, die Sache doch selbst in die Hand zu nehmen. „Gesagt, getan: Von nichts einen Plan habend, machte ich mich daran, die erste Live Undead zu organisieren“, erinnert er sich zurück.

Zunächst ist Carsten für nahezu alles alleine zuständig, während er sich heute auf Organisation, Bandbetreuung, Finanzielles und Werbung fokussiert. Zu verdanken ist’s dem derweil entstandenen Team: „Dazu gehören Susch und Chrischan als meine Stellvertreter und Stage Hands, Börgy von Spellbreaker als Ansprechpartner für die Drums und Stage Hand sowie Daniel für das Flyerlayout.

Die ersten 15 Ausgaben der Konzertreihe finden in besagtem Black Rose statt, zwei davon gehen jedoch nicht über die volle Distanz: Ein brennender Mülleimer auf der Toilette hat Feuerwehr und Kripo vorstellig werden lassen, während die letzte Ausgabe am Ursprungsort „nur“ die Polizei wegen vermeintlicher Ruhestörung auf den Plan ruft. „Im JZ Stricker haben wir das Problem zum Glück nicht…“ stellt Carsten fest und spielt auf die derzeitige Heimat von Live Undead an.

Stehen bereit: Savage Blood

Dort steigt am Sa., 18.11., Volume 25. Für einen Zehner können Bielefelder und Angereiste unter dem Motto „When they are gathered…“ dabei sein, wenn sich Dust, Axolotl, Minenfeld, Covenaut, Garden of Sinners, Spellbreaker, Savage Blood und Ravager durch ihre Sets holzen und den geneigten Nacken mit Death, Doom, Thrash oder Power Metal einer Belastungsprobe unterziehen.

Carsten umreißt das Konzept: „Mittlerweile sind wir ein wenig vom `Bands ohne Plattenvertrag´-Grundsatz  abgerückt und featuren auch Gruppen, die dem Heavy Metal-Szeneuntergrund weiterhin treu ergeben sind“.

Dazu gehört für ihn ausdrücklich, dass „jeder Künstler zumindest seine groben Unkosten herausbekommt, ein vernünftiges Catering erhält und ordentlich betreut wird. Kunst ist Arbeit und sollte honoriert werden!

www.facebook.com/liveundeadbielefeld

Vergleichbare Artikel