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Handyversicherung – Sinn oder Unsinn?

Moderne Handys und Smartphones sind eine hochwertige Investition, die täglich unzähligen Gefahren wie Wasserschäden, Display-Bruch oder Diebstahl ausgesetzt ist. Wer viel Geld in das neueste Handy gesteckt hat, für den ist ein Defekt oder Verlust eine schmerzhafte, ärgerliche Angelegenheit. Eine Handyversicherung soll die finanziellen Verluste ausgleichen. Doch lohnt sich eine Handyversicherung wirklich? Und welche Schäden werden abgedeckt?

Wann ist eine Handyversicherung sinnvoll?

Grundsätzlich ist die Antwort auf diese Frage vom Alter des zu versichernden Handys und seinem Neupreis abhängig. Bei einem Neugerät für mehr als 500 Euro kann eine Handyversicherung durchaus sinnvoll sein, während bei einem Altgerät für 50 Euro ernste Zweifel aufkommen: Bei einem eher günstigen Modell kann auf eine Handyversicherung mit gutem Gewissen verzichtet werden. Wer allerdings stets das neueste Smartphone im Besitz wissen möchte und schon häufiger mit einem Display-Bruch Erfahrungen gemacht hat, für den macht der zusätzliche Versicherungsschutz Sinn.

Unterschiede bei Handyversicherungsangeboten

Die Höhe der Versicherungsbeiträge wird von vielen Anbietern nach dem Kaufpreis gestaffelt. Die jährlichen Kosten liegen je nach gewähltem Versicherungsschutz zwischen fünf Prozent und 20 Prozent des Anschaffungspreises des Smartphones oder Handys. Bei Verlust des Smartphones erstatten die Handyversicherer meist den vereinbarten Zeitwert des Geräts. Der Wertverlust wird allerdings sehr unterschiedlich berechnet.

Bei einigen Handyversicherungen ist auch eine Selbstbeteiligung notwendig. Besonders wichtige Unterschiede gibt es insbesondere bei den versicherten Schadensfällen. Günstige Handyversicherungen umfassen meist nur Defekte wie Display-Brüche, während andere Tarife einen umfassenderen Versicherungsschutz inklusive Raub und Einbruchdiebstahl abdecken.

Die Allianz bietet hier als einer von vielen Anbietern ein gutes Angebot an. Nähere Informationen zu den Versicherungskonditionen bietet Netzsieger. Vor dem Abschluss eines Handyversicherungsvertrages sollte also genau auf die Konditionen geschaut werden.

Welche Schäden werden von der Handyversicherung abgedeckt?

In der Regel bestimmt der Versicherungsnehmer mit der Wahl des entsprechenden Tarifs selbst, welche Schadensarten die Handyversicherung abdecken soll. Je mehr Schutz der Kunde möchte, desto höher werden die Versicherungsbeiträge. In Standard-Handyversicherungen ist in der Regel kein Diebstahlschutz enthalten und muss entsprechend kostenpflichtig hinzugebucht werden. Einen Display-Schaden gleichen hingegen nahezu alle Handyversicherungen aus.

Schönheitsfehler wie Kratzer am Gerät, welche die Funktionsfähigkeit des Smartphones nicht beeinträchtigen werden im Normalfall allerdings nicht reguliert. Häufig sind auch Flüssigkeitsschäden, die nicht grob fahrlässig entstanden sind, mitversichert. Äußerst selten werden witterungsbedingte Schäden und Defekte an Verschleißteilen wie Akkus von der Handyversicherung berücksichtigt.

Fazit

Um im Schadensfall wirklich abgesichert zu sein, sollten alle, die eine Handyversicherung abschließen möchten, unbedingt das Kleingedruckte der Versicherungsbedingungen genau studieren. Bei seriösen Versicherungsanbietern werden alle Produktinformationen transparent dargelegt. Zudem kommt es bei der Frage, ob die Handyversicherung sinnvoll ist, immer auf den Wert des zu versichernden Geräts an. Günstig erworbene Handys lohnen den Aufwand kaum.

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