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Bundestagswahl: Deutschland an der Urne

Artikel 39 des Grundgesetztes verlangt, dass alle vier Jahre eine Bundestagswahl mit dem Ziel stattfindet, die Abgeordneten des Deutschen Bundestags zu bestimmen. Das geschah zum letzten Mal im September 2013 – es ist also wieder so weit!

Alle Wahlberechtigten (sprich deutsche StaatsbürgerInnen, die das 18. Lebensjahr vollendet haben und seit mindestens drei Monaten in der Bundesrepublik wohnen) werden am Stichtag dazu aufgerufen, zwei Stimmen abzugeben:

Auf der linken Seite des Zettels wählt man einen Direktkandidaten im jeweiligen Wahlkreis, während auf der rechten Seite die Landesliste der bevorzugten Partei angekreuzt werden soll. Letztere entscheidet schlussendlich mit, wie stark die Partei im Bundestag vertreten sein wird und ob sie womöglich sogar Kanzler oder Kanzlerin stellen kann.

Die besten Chancen dazu haben wie gewohnt CDU und SPD, deren Spitzenkandidaten – die amtierende Kanzlerin Angela Merkel und Martin Schulz – sich bereits im August in Herford beziehungsweise Bielefeld haben blicken lassen, um für ihre Inhalte zu werben. Auch Katrin Göring-Eckhardt (Die Grünen) war bereits hier, während FDP-Messias Christian Lindner am Di., 12.09., im Lenkwerk spricht und Sahra Wagenknecht am Mo., 18.09., in Bonn zu sehen und hören ist.

Ganz im Sinne der Amtsinhaberin verdiente der Wahlkampf zumindest bis Redaktionsschluss kaum seinen Namen; andererseits kann man diesem sehr unaufgeregten Abhandeln mit Erinnerung an die vergangene US-Wahl schon fast wieder etwas abgewinnen.

Zur persönlichen Entscheidungsfindung kann womöglich der Wahlomat (www.wahl-o-mat.de) beitragen. Es gilt wie immer: Wer nicht abstimmt, hat sich hinterher leiser zu beschweren! Selbst, wenn’s eine undankbare Entscheidung ist.

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