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Bielefelder Flaneure feiern zehnjähriges Jubiläum

Der Legende nach trug es sich am Valentinstag 2007 zu, dass Norbert Schaldach und Marcus Langer in der Bielefelder Ostschänke gelandet sind – wie das an einem Mittwoch nun mal passieren kann. Keiner von beiden kannte die Eckkneipe vorab, doch ein nahbarer Wirt und die Möglichkeit, „das kleine Abendpils in nachbarschaftlicher Atmosphäre“ genießen zu können, sorgten für augenblickliche Begeisterung. Diese wurde noch spät am selben Abend in Blogform geteilt und begründete damit die Bielefelder Flaneure!

Motiviert vom ersten Ausflug machten sich die zwei neugierigen Freunde fortan nämlich jede Woche auf, um ihren gastronomischen Horizont zu erweitern und Anlaufstellen abseits des Mainstreams etwas wohlverdiente Aufmerksamkeit zu schenken. Dem Charme dieser pfiffigen Kombination aus Hedonismus und Informationsauftrag sind mit Rolf Grotegut, Michael Petig, Volker Schneegaß und Henner Zimmat bald vier weitere Herren erlegen, die das Team gemeinsam mit Sascha Dahmen – seines Zeichens „treuer Kurator zahlreicher Flaneurgänge“ – komplettieren.

Das prestigeträchtige Siegel der Flaneure

Die seitdem abgelaufenen Meilensteine schließen neben einer Auszeichnung vom damaligen Titanic-Chefredakteur Thomas Gsella auch eine eigene App, die Vermittlung eines Speibeckens vom Kesselbrink in die Schweiz und eine Erwähnung im Jubiläumsbuch zu Bielefelds 800. Geburtstag mit ein.

Oder aber jenen Abend beim Italiener, als sich die Flaneure im Zuge einer polizeilichen „Maßnahme gegen das organisierte Verbrechen“ plötzlich in einem Gefangenentransporter wiederfanden, Handschellen inklusive…

Natürlich waren sie rasch wieder auf freiem Fuß, wie inzwischen über 600 zumeist bebilderte Erlebnisberichte eindrucksvoll belegen – in launigen Worten werden darin Wirte und ihr Werk vorgestellt. Quantitativ wie inhaltlich ist der Blog eine verlässliche Bereicherung für Ausgehfreudige, auf die wir uns gern weitere zehn Jahre verlassen!

www.bielefelder-flaneure.de

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