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Der Name ist Programm: Die Fleischerei

Ganz herkömmliche Situation: Man sitzt mit Freunden beisammen und philosophiert darüber, was der Stadt eigentlich noch fehlt. Deutlich seltener ergibt sich die Gelegenheit, das Luftschloss allen Ernstes zu realisieren – insofern war das Unternehmerglück wohl ganz einfach auf der Seite von Christian Hevesi und Mario Lorek, als ihnen im letzten Jahr ein Objekt auf der Poststraße, Lippstadts Kneipenmeile, angeboten worden ist.

Einen Schnellvorlauf später ist aus diesem Objekt im jüngst vergangenen März Die Fleischerei geworden. „Der Name bringt es auf den Punkt: Wir verkaufen und verarbeiten Fleisch“, verdeutlicht Mario zur Sicherheit noch einmal und verweist darauf, dass es sich dabei keinesfalls um x-beliebige Ware handelt: Die Steaks zum Beispiel werden aus dem spanischen San Sebastian bezogen, wo die Quelle des Vertrauens ausschließlich Milchkühe zwischen 13 und 19 Jahren schlachtet, die „ihr Leben somit gelebt“ haben.

Burger-Patties oder Spare Ribs werden unterdessen von einem Bauern aus der Umgebung bezogen, während man beim Geflügel auf die Belieferung von Kikok in Delbrück vertraut, „weil die Hühner dort nicht wie üblich mit Antibiotika vollgestopft werden.

Der Anspruch der Spitzenqualität zieht sich durch das gesamte Angebot, was sich sowohl in der gut sortierten Bar – inklusive einiger Tropfen, die treuen Update-Lesern bekannt sein sollten – als auch in selber hergestellten Pommes Frittes oder „der New York Cheesecake, welcher es binnen zwei Wochen schon fast zu Kultstatus gebracht hat“, niederschlägt.

Das von Betriebsleiterin Alex Nieder sowie den Küchenkräften Philipp Berger und Katharina Hamm vervollständigte Team zeigt sich „bisher sehr zufrieden mit unserem Ergebnis“, freut sich aber sicher über weitere neugierige Feinschmecker aus der Umgebung!

www.facebook.com/diefleischereilp

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