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Linus Quick – Bring the Light
Foto: Sebastian Kopf

Linus Quick – Bring the Light

Nicht erst seit dem Film und Album „Berlin Calling“ von Paul Kalkbrenner ist eingängiger und melodiöser Techno salonfähig geworden. Dass es ganz unterschiedliche Nuancen und Stilrichtungen der technoiden Musikrichtung gibt, macht dieses Genre besonders spannend und für manchen ist es zudem noch unentdecktes Neuland.

Der Technoproduzent und DJ Linus Quick präsentiert mit seinem ab sofort verfügbaren Album „Bring The Light“ ein zwar beinahe vocalfreies Werk, schafft es aber dennoch, mit einem melodiösen und warm klingenden Ansatz die Tiefen des Techno auszuloten.

"Bring the Light" von vorne

„Bring the Light“ von vorne

Ganz klar: Mit „Bring The Light“ leuchtet Linus in bisher im Schatten verborgende Landschaften der treibenden Musikrichtung und liefert mit seinen insgesamt zehn Tracks  eine Werkschau seiner Studioqualitäten. Dabei greift er sowohl auf seine Erfahrungen als Live-Act hinter analogem Gerät als auch als DJ zurück und transportiert die Euphorie der Nacht und die Hitze im Club ins Album.

Zeitlos mutet der Longplayer an, was nicht zuletzt an unterschiedlich eingesetzten Synthesizern und Drums liegen dürfte. Den breiten Mainstream-Hörer wird das Album womöglich nicht erreichen; Liebhabern von elektronischen Klängen, die sich gerne tiefer mit technoid ausgerichteter Musik beschäftigen, sei das Album jedoch ans Herz gelegt.

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