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Metallica – Hardwired…To Self-Destruct
Foto: metallica.com

Metallica – Hardwired…To Self-Destruct

Wie kaum eine andere Band hat Metallica mit einer „Früher war alles besser“-Fraktion zu kämpfen. Wobei das am Ende des Tages wahrscheinlich eher ergebene Anhänger mit Verteidigungskomplex betrifft…man darf schließlich davon ausgehen, dass das ewiggestrige Genörgel in den Kommentarspalten der Welt recht spurlos am Hinterteil von James, Lars, Kirk und Robert vorbeigeht.

Es ist im Vorfeld des ersten Studioalbums seit acht Jahren also umso bemerkenswerter, dass selbst beinharte Hater anerkennend eingestehen, dass die bisher veröffentlichten Kostproben aus „Hardwired…To Self-Destruct“ tatsächlich Lust auf mehr machen: Der Quasi-Titeltrack ist eine für Bandverhältnisse zwar konventionelle, aber erfrischend kraftvolle Nummer, die die Nähe zu den unantastbaren Thrash-Frühwerken freudig sucht.

metallica2_nov16Moth into Flame“ bricht hingegen vollends aus dem bewährten „Death Magnetic“-Muster aus und gibt langjährigen Hörern nicht mehr das Gefühl, lediglich eine ordentliche, aber nicht ganz so gute Kopie eines Klassikers zu hören – eine melodiöse Rock-Hook paart sich hier zum Beispiel mit abermaligen Thrash-Ausflügen und mutet dadurch beinahe wie ein komprimierter Karriere-Querschnitt an.

Abschließend ist das kaum minder starke „Atlas, Rise!“ als finaler Vorab-Appetizer veröffentlicht worden.

Insgesamt haben Metallica 77 Minuten neue Musik eingespielt, weshalb sie ein Iron Maiden-Manöver einleiten und ihr neues Werk als Doppel-CD unter die Menschen bringen. Fans und Feinde können sich ab Fr., 18.11., ihre Meinung zu den zwölf Songs bilden!

Tags darauf findet im Bielefelder Heimat+Hafen übrigens eine Release-Party statt…

www.metallica.com   

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