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Après Ski: Ein bisschen Berg in Bielefeld

Henner Zimmat (Extrem Beweglich) stimmt aufs Après Ski-Jubiläum am Obersee ein

Willst du gelten, mach dich selten: Nur ein einziges Mal macht die Après Ski-Party hier Halt, um Bielefeldern möglichst stilechtes Bergfeeling in heimischen Gefilden zu bereiten. So wird Überdruss vermieden und akute Vorfreude geschürt – ein einfaches Prinzip, das seit mittlerweile 15 Jahren greift. Natürlich ist dabei nicht alles ganz so simpel, denn ein aufwändig hergerichteter Schauplatz samt offensichtlicher Liebe zum Detail verlangt einiges an Vorbereitung, ehe er die generationsübergreifende Besucherschar begeistert. Diese sollte auch am Samstag, 12.11., mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit für eine ausverkaufte Ausgabe sorgen, in deren Vorfeld wir Henner Zimmat – neben Markus Langer und Sascha Dahmen ein Drittel vom bewährten Veranstaltertrio Extrem Beweglich – befragt haben!

Steigen wir doch mit einem Rückblick ein. Was hat dich vor 15 Jahren dazu angetrieben, die „Après Ski-Party“ ins Leben zu rufen?
Der Gedanke kam mir als damaliger Sporthändler, intensiver Skifahrer und begeisterter Après Ski-Teilnehmer, der das Spektakel nicht nur in den Skigebieten selbst erleben wollte. Außerdem war es eine gute Gelegenheit, um unsere Kunden einladen und endlich mal an einem Ort versammeln zu können. Das war allerdings schon vor 17 Jahren im Gasthof Gröppel, hier im Ortsteil Ummeln, wo 500 Gäste quasi den Saal gesprengt haben. Bei so viel Begeisterung haben wir natürlich Potential zum Wachstum gesehen.

Wie sah das aus?
Wir hatten uns anschließend den Schloßhof gemietet. Dort konnten wir zwar deutlich mehr Gäste unterbringen, hatten aber Probleme mit den Anwohnern und der Lautstärke, so dass sie uns da um 22 Uhr die Hütte zugemacht haben. Ich dachte schon, der Traum platzt, bis mich irgendjemand auf den Obersee hingewiesen hat. Das sei doch ein tolles Areal. Mit Christian Schulz, dem dortigen Wirt, haben wir uns dann nett geeinigt, sind der Location seitdem treu geblieben und feiern diesen Winter zum 15. Mal dort.

apres_ski_nov16_03_favWas macht deinem Empfinden nach den Reiz am Event aus?
Es ist schon so ein kleines Kultding, wir sind nicht ohne Grund jedes Jahr ausverkauft. Vom Publikum her sind wir zuletzt etwas jünger geworden, sehen grundsätzlich aber eine sehr charmante Spanne von ungefähr 18 bis 60 Jahren.

Die Leute, die herkommen, haben einfach richtig Lust zu feiern und werden durch das Motto unterstützt: Man ist in der Ski-Kluft unterwegs und damit direkt im Thema. Es erreichen uns immer wieder Anfragen, ob man denn nicht reinkäme, wenn man kein Skifahrer ist. Kommt man – aber das Outfit sollte dem Anlass schon entsprechen.

Gerade wegen so etwas gibt es die Party noch, während sich andere Leute erfolglos an dem Konzept probiert haben.

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