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Manchmal kommen sie wieder: In den Fängen von Pokémon Go

Wenn du beim Klick auf diese Seite nicht augenblicklich im Bilde bist, trägst du dem Branchendienst Bitkom zufolge zu den nur 19 Prozent der deutschen Bevölkerung bei, die noch nie von Pokémon Go gehört haben. Die moderne Version der Taschenmonster-Schnitzeljagd lässt Leute aller Altersklassen entweder völlig ihre Pflichten vergessen oder verständnislos mit dem Kopf schütteln. Während wir beinharte Skeptiker wohl kaum überzeugen werden, lässt sich zumindest an der Sache mit dem Verständnis etwas drehen!     

Die Vorgeschichte

In den Neunzigern reiften Trends noch etwas länger, ehe sie die ganze Welt für eine Weile dominieren durften. Als die japanischen Pokémon (ein Kofferwort aus Pocket und Monster) im Jahre 1999 erstmals in Europa Einzug hielten, hatte sich in der Heimat deshalb längst eine zum Losbrechen bereite Welle aus GameBoy-Spielen, Sammelkarten, Animes und Fan-Artikeln aufgetürmt, die Junge und Junggebliebene völlig vereinnahmen sollte…

Unabhängig vom Medium ging es bei Pokémon schon immer darum, dass sogenannte Trainer die vielfältigen Taschenmonster sammeln und durch Konfrontation mit den Fängen ihrer Kollegen in ihren Fähigkeiten verbessern.

Gemäß des Serienmottos „Gotta catch’em all“ gilt es, den Pokédex, der alle Exemplare listet, lückenlos zu füllen. Nur so kann man der Allerbeste (wie keiner vorher war) werden!

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