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Beats statt Gebeine: Residenz feiert Libori

Fragt ihr euch gelegentlich, wie ihr ein Volksfest aus dem Boden stampfen könnt? Man nehme eine seit mehreren Jahrhunderten friedlich ruhende Leiche, überführe sie aus Frankreich und erdenke ein paar übernatürliche Geschichten, die sich während dieser makabren Reise ereignet haben – voilà!

Zugegeben sind die Erfolgsaussichten größer, wenn das in Feststimmung zu versetzende Volk ungefähr so leichtgläubig daher kommt, wie der fromme Christ im Jahre 836 das für gewöhnlich tat. In Paderborn hat’s mit der Reliquientranslation des heiligen Liborius einst jedenfalls bestens funktioniert, was unseren ostwestfälischen Nachbarn stets im späten Juli ein paar besonders kurzweilige Tage bereitet:

Pünktlich zum offiziellen Gedenktag am Sa., 23.07., lässt sich Ruhrpott-Hedonist Ante Perry (Foto) zum Beispiel bei Dirk Siedhoff in der Residenz blicken, um im dortigen Wald ein feierliches „Libori Opening“-Programm zwischen House, House und obendrauf etwas House abzuliefern. Grundsätzlich ist demnächst übrigens Ausdauer gefragt, denn einheimische Feierbiester bekommen in der darauf folgenden Woche nur Sonntag und Montag eine Verschnaufpause…

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