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The Witcher: Blood and Wine

Geralt von Rivia hat Schlachten geschlagen, Herrscher gestürzt und Dimensionen jenseits der gängigen Vorstellungskraft durchschritten. Als sich Anna Henrietta, Herzogin von Toussaint, an ihn wendet, wirkt ihre Anfrage also relativ alltäglich auf den weißhaarigen Monsterjäger: Im vom Krieg verschonten Gebiet des Herzogtums sorgen zwei brutale Mordfälle für Beunruhigung. Es wird vermutet, dass ein Ungetüm in bester „Sieben“-Manier ein Exempel an jenen statuieren möchte, die   bestimmte Tugenden vermissen lassen. Doch natürlich steckt mehr dahinter…

Die spannende Story von „Blood  and Wine“ macht ohne viel Vorwissen am meisten Spaß. Spoilerfrei sprechen kann man über Toussaint selbst, das den Schauplatz der finalen Erweiterung für „The Witcher: Wild Hunt“ darstellt: Satte Farben, malerische Landschaften und ein Schloß direkt aus Disneyland kennzeichnen den Vasallenstaat genauso wie ein französischer Einschlag, eine herrlich geschwollene Ausdrucksweise und ein ausgeprägtes Faible für Weinanbau.

CD Projekt RED, die polnischen Entwickler der actionreichen Rollenspiel-Serie, schreiben Geralt (und seinen treuen Fans) mit dieser einnehmenden und technisch erstaunlich schönen Spielwelt einen letzten Liebesbrief. In Nebenmissionen mischt man sich in den Konflikt um eine neue Gwent-Fraktion ein, regelt Familienfehden, fahndet nach seltenen Rüstungen oder baut sein eigenes Anwesen samt Weingarten aus – mit der Möglichkeit, dem Witcher ein waschechtes und wohlverdientes Happy End zu bescheren.

Blood and Wine“ ist online oder als limitierte Box erhältlich und benötigt das Hauptspiel auf Playstation 4, Xbox One oder PC. Dort kann es jedoch separat aufgerufen werden und ist inhaltlich unabhängig. Ein Musterbeispiel für gehaltvollen Zusatz-Content, der viele Vollpreis-Titel in den Schatten stellt!

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