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Bounce that, Twerk that: DJ Polique

Höchste Positionierungen in den MTV Urban Charts oder den Hitlisten von Shazam und HipHop iTunes, dazu weltweite Sets in dreistelliger Stückzahl pro Jahr – läuft bei DJ Polique! Im Zuge seiner jüngsten Produktion „BB Link UP“, zusammen mit US-Singer- und Songwriterin Goldie, hat unser geschätzter Berlinièros-Kollege Oliver mit „Mr. Bounce that, Twerk that“ gesprochen.

Polique, welche Geschichte verbirgt sich hinter deinem Künstlernamen?
Es gibt tatsächlich eine lustige Geschichte dazu; ein amerikanischer Freund von mir ist schuld daran. Er konnte meine Vornamen, Kostas, nie richtig aussprechen. Und so fragte er mich eines Tages an einer Tankstelle, woher ich eigentlich komme. Ich sagte ihm: Ich bin halb Pole und halb Grieche. Daraufhin gab er mir den Spitznamen „Polique“ und nannte mich nur noch so. Als es Zeit war, ein Synonym zu wählen, erinnerte ich mich daran – so war DJ Polique geboren.

Wann hast du mit dem DJing begonnen?
Im Vergleich zur aktuellen Generation bin ich wahrscheinlich der absolute Spätstarter und war 20 Jahre alt, als ich anfing. Aber es hat mich direkt geflasht und wurde zu einer meiner beiden großen Leidenschaften.

Deine musikalischen Einflüsse?
Meine Inspiration und Einflüsse ziehe ich auf jeden Fall aus dem Soul der 70er und 80er Jahre, dem Funk, 90ies HipHop und dem R’n‘B!

Renommierte Künstler wie Tyga, Sean Kingston oder Snoop Dogg haben bereits mit dir zusammengearbeitet. Was bedeutet dir das?
Es war toll, mit so fantastischen Künstlern zusammen zu arbeiten und ist eine große Inspiration. Man kann viel lernen und es hilft natürlich unheimlich dabei, mein internationales Profil zu stärken.

Mit wem würdest du dir einen weiteren Wunsch erfüllen?
Ich hoffe, ich kann eines Tages etwas mit Drake zusammen machen. Er ist einer meiner absoluten Lieblingskünstler.

Wie hast du den Release deiner ersten Solo-Single „The Worst Way“ empfunden?
Es war total aufregend. Ich wollte den Titel einfach nur veröffentlichen und sehen, was passiert. Und dann war das Feedback echt erstaunlich. Ich bin sehr stolz darauf, denn im Vorfeld hätte wohl niemand gedacht, dass so ein Song überhaupt in Deutschland Anerkennung findet. Aber schon bei „Don’t Wanna Go Home“ war das ähnlich: Ich wusste, dass es funktioniert – das hab ich sofort gespürt, als ich das Demo zum ersten Mal im Club aufgelegt habe. Dass der Track dann jedoch in der Türkei, Griechenland, Zypern und Rumänien auf Platz 1 schießt, hätte ich in meinen kühnsten Träumen nicht erwartet!

Hilft das DJing bei der Songproduktion oder Auswahl der Singles?
Ungemein! Bevor ich einen Track veröffentliche, teste ich ihn immer für ein paar Wochen in den Clubs. Je nachdem wie die Leute darauf abgehen, kann ich dann noch an der Nummer schrauben, bis sie perfekt funktioniert.

Arbeitest du derzeit an Material?
Ja, ich arbeite gerade ziemlich viel im Studio an neuen Songs. Ein Track, der dieses Jahr erscheinen wird, kommt mit einem Snoop-Feature. Ich glaube, darauf werden die Leute total abgehen…

Mehr unter…
www.djpolique.com
www.facebook.com/djpolique
www.instagram.com/djpolique

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